Inle-See – Sehenswürdigkeiten, Bootstouren, Hotels

Inle-See – Überblick

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Der Inle-See zählt zu den Haupt-Sehenswürdigkeiten in Myanmar. Bekannt ist der See vor allem für die schwimmenden Gärten, die Einbeinruderer, die auf Pfählen erbauten Dörfer, die farbenfrohen Märkte und die Kunsthandwerksbetriebe. Darüber hinaus bieten sich Ausflüge zu den umliegenden Pagoden und Klöstern an. Für einen Besuch des Inle-Sees solltest du mindestens drei bis vier Tage einplanen.

Der Inle-See liegt im südlichen Shan-Staat im Osten von Myanmar. Er hat eine Fläche von rund 12.000 Hektar und ist nach dem Indawgyi Lake der zweitgrößte See des Landes. Der Inle-See ist 22 Kilometer lang und gut zehn Kilometer breit. Er liegt 875 Meter hoch und wird von den Shan-Bergen umgeben. Die beste Reisezeit für den Inle-See sind die trockenen und kühlen Monate November bis Februar. In dieser Zeit liegen die Temperaturen tagsüber bei maximal 28 bis 31 Grad Celsius, nachts bei manchmal nur 10 Grad.

Weltweit bekannt sind die am Inle-See lebenden Intha ("Menschen des Sees") für ihre einzigartige Rudertechnik. Die Intha rudern ihre Boote im Stehen mit einem Bein und einem Arm und werden daher auch Einbeinruderer genannt. Vorteil dieser Rudertechnik ist, dass die zweite Hand zum Fischen frei bleibt.

Bootstouren auf dem Inle-See

Boot, Inle-See

Touristenboot auf dem Inle-See

Besichtigungstouren auf dem Inle-See finden mit so genannten Longboats statt. In den Langbooten ist Platz für maximal sechs bis acht Personen. Die Bootstouren starten in der Regel in Nyaung Shwe. Nyaung Shwe liegt am gleichnamigen Kanal acht Kilometer nördlich des Inle-Sees. Die Boote können entweder an den Anlegern in Nyaung Shwe gechartert werden oder aber über die Touranbieter, Reisebüros und Hotels am Inle-See *. Die Fahrt von Nyaung Shwe zum Inle-See dauert etwa 20 Minuten.

Eine rund siebenstündige Bootstour zu den Hauptsehenswürdigkeiten am Inle-See (siehe unten) kostet je nach Saison zwischen 18.000 und 36.000 Kyat (13 bis 25 Euro). Für Fahrten zu weiter entfernten Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise zu den Pagodenfeldern bei Indein werden in der Regel 5000 Kyat (3,60 Euro) zusätzlich verlangt. Hinzu kommen einmalig 12.000 Kyat (8,50 Euro) Eintritt für den Inle-See, die in Naung Shwe am Kassenhäuschen bezahlt werden müssen.

Hotels am Inle-See

Die meisten Hotels, die direkt am Inle-See liegen, gehören der oberen Preisklasse an. Preiswertere Unterkünfte gibt es in Nyaung Shwe. Am Inle-See empfehle ich dir das Inle Resort *, das Thahara Inle Heritage Boutique Hotel * und das Paramount Inle Resort *. Weitere Hotels am Inle-See wie auch preiswertere Unterkünfte in Nyaung Shwe findest du in der Hotelübersicht * von Booking.com.

Sehenswürdigkeiten am Inle-See

Zu den Haupt-Sehenswürdigkeiten am Inle-See gehören die schwimmenden Gärten, der Floating Market in Ywama, die Kunsthandwerksbetriebe und Zigarren-Manufakturen der Intha, die Phaung Daw U-Pagode sowie das Nga Phe Chaung-Kloster (Kloster der springenden Katzen). Darüber hinaus lohnt ein Besuch des ein wenig abseits gelegenen Pagodenfelds bei Indein. Nachfolgend findest du ausführliche Beschreibungen sämtlicher Sehenswürdigkeiten am Inle-See.

Schwimmende Gärten auf dem Inle-See

Schwimmende Gärten, Inle-See

Schwimmende Gärten auf dem Inle-See

Schwimmende Gärten befinden sich insbesondere auf der Westseite des Inle-Sees sowie bei den Dörfern Kay La und Zayat Kyl. In den schwimmenden Gärten bauen die am See lebenden Intha hauptsächlich Tomaten, aber auch anderes Gemüse, Obst und Blumen an. Die aus Erde und Wasserhyazinthen bestehenden Beete und Felder sind mit Bambusstäben am Grund des Sees verankert. In den schwimmenden Gärten stehen hier und da kleine Stelzenhäuser, die den Bauern bei Regen als Unterstand oder zum Abstellen landwirtschaftlicher Geräte dienen.

Phaung Daw U-Pagode

Die Phaung Daw U-Pagode liegt am Westufer des Inle-Sees vis-à-vis vom Golden Island Cottages Nampan Hotel. Die rund 70 Meter hohe Pagode beherbergt fünf aus dem 12. Jahrhundert stammende, mit Blattgold fast bis zur Unkenntlichkeit überzogene Buddha-Statuen. Vier der Statuen verlassen alljährlich im September / Oktober zum Phaung Daw U-Fest ihren angestammten Platz in der Pagode und werden für die Prozession auf eine goldene Barke verladen.

Das farbenfrohe Phaung Daw U-Fest gehört zu den spektakulärsten Festen im südlichen Shan-Staat. Das Festival lockt zahlreiche Pilger aus allen Teilen des Landes zum Inle-See. Höhepunkt des Phaung Daw U-Festes ist die 18-tägige Prozession, bei der die vier heiligen Buddha-Statuen auf einer festlich geschmückten Barke von Dorf zu Dorf reisen. Den krönenden Abschluss des Festes bildet ein Bootsrennen der Einbeinruderer.

Die fünfte Buddha-Statue bleibt übrigens aus gutem Grund während des Phaung Daw U-Festes in der Pagode zurück. Denn bei einem Zwischenfall Anfang der 1960er-Jahre sank die Barke mit allen fünf Statuen. Nur vier von ihnen konnten anschließend aus dem Schlick des Inle-Sees geborgen werden. Als man die Statuen zurück in die Phaung Daw U-Pagode brachte, stand die fünfte wie durch ein Wunder wieder an ihrem Platz. Seither lässt man die Statue lieber in der Pagode.

Nga Phe Chaung Kloster | Kloster der springenden Katzen

Nga Phe Chaung Kloster, Inle-See

Nga Phe Chaung Kloster, auch Kloster der springenden Katzen genannt

Das aus dem 19. Jahrhundert stammende Nga Phe Chaung-Kloster an der Westseite des Inle-Sees wird auch das "Kloster der springenden Katzen" genannt. Einst dressierten die Mönche die im Kloster lebenden Katzen und brachten ihnen kleine Kunststücke wie Saltos bei. Das Nga Phe Chaung-Kloster erhielt dadurch unerwünschte Publicity. Die Katzen-Dressur wurde untersagt.

Obgleich die Katzen nun keine Kunststücke mehr vollführen und meist schlafend anzutreffen sind, lohnt ein Besuch des auf Stelzen über dem See erbauten Nga Phe Chaung-Klosters. Von den Holzterrassen und –stegen der Klosteranlage bietet sich ein schöner Blick auf die umliegenden schwimmenden Gärten. Blickfang im Klosterinneren ist eine große, rechteckige Teakholz-Halle mit zahlreichen Säulen und Buddha-Statuen.

Cheeroot-Zigarrenmanufaktur

Cheeroot-Manufaktur, Inle-See

Zigarrendreherinnen in einer Cheeroot-Manufaktur am Inle-See

Bei den meisten Bootstouren auf dem Inle-See steht auch der Besuch einer Cheeroot-Zigarrenmanufaktur auf dem Programm. Bei "Ngwe Zin Yaw" im Dorf Nam Pan drehen rund zehn Frauen, auf Bambusmatten auf dem Boden sitzend, mit ihren Rundhölzern Cheeroot-Zigarren. Der Tabak besteht aus den Blättern des Cheeroot-Baumes, gemischt mit unterschiedlichen Zusätzen und Aromen wie Anis, Honig oder Rum. Besucher können den Frauen bei der Arbeit zuschauen und die frisch gedrehten Zigarren probieren. Im angrenzenden Verkaufsraum sind neben Zigarren (0,70 bis 3 Euro pro Päckchen) auch einheimische Rum- Gin- und Whiskysorten sowie Holz- und Lackarbeiten erhältlich.

Inle-See – Kunsthandwerk und Märkte

Zu den Kunsthandwerksbetrieben am Inle-See zählen hauptsächlich Webereien, Gold- und Silberschmieden sowie Werkstätten für Bootsbau. Eine lokale Besonderheit sind die Lotus-Webereien. Die Fäden werden in mühseliger Handarbeit aus den Fasern der Lotusstängel gesponnen. Für einen einzigen Schal werden etwa 4000 Pflanzen benötigt. Rund zwei Monate dauert es, bis der Schal fertig ist. Der Preis für einen reinen Lotus-Schal liegt bei durchschnittlich 280 bis 350 US Dollar. Um einiges preiswerter sind Gemische mit Seide oder Baumwolle.

In den Gold- und Silberschmieden am Inle-See wird Schmuck aller Art hergestellt. In den Vitrinen liegen filigrane Halskettchen neben zentimeterdicken Panzerketten, mit oder ohne Edelsteine besetzte Armreifen, Ohrringe und Broschen. Der Schmuck hat allerdings seinen Preis und ist nicht unbedingt günstiger als anderswo.

Bootsbau, Inle-See

Bootsbau-Werkstatt am Inle-See

In den Bootsbau-Werkstätten am Inle-See werden sowohl kleinere Teakholz-Boote als auch die gut zehn Meter langen so genannten Langboote gefertigt. Um Material zu sparen, werden die benötigten Bretter vorzugsweise per Hand gesägt. Mit der Handsäge sägen die Bootsbauer zehn Bretter aus einem Stamm. Mit der elektrischen Säge wären es nur acht, da mehr Späne anfallen. Kleinere Paddelboote aus Teakholz werden für 500 und 800 US Dollar verkauft, Langboote kosten 3000 bis 4000 Dollar.

Neben Besuchen von Kunsthandwerksbetrieben am Inle-See lohnt auch ein Abstecher zum schwimmenden Markt in Ywama. Ywama ist ein auf Pfählen erbautes Dorf inmitten des Inle-Sees. Zu den Marktzeiten am Morgen und Vormittag sind die Hauptkanäle von Ywama voller Marktboote. Die Händlerinnen und Händler verkaufen auf dem Floating Market hauptsächlich Obst, Gemüse und Blumen aus den schwimmenden Gärten, Thanaka-Holz und Kunsthandwerk.

Ywama ist das größte Dorf auf dem Inle-See und bietet neben verschiedenen Kunsthandwerksbetrieben auch eine Reihe von Souvenirshops. "Win Yadanaa" gegenüber den Pagoden lockt Touristen allerdings weniger mit Souvenirs als mit den dort zur Schau gestellten Long Neck-Frauen vom Stamm der Kayan (Padaung). Mit ihren kiloschweren Metallringen um den Hals sitzen die Langhalsfrauen von früh bis spät im Geschäft, weben und werden von Touristen abgelichtet. Der Besitzer hofft so auf mehr Kundschaft.

Pagodenfelder bei Indein

Shwe Inn Thein-Pagoden

Shwe Inn Thein-Pagoden bei Indein

Indein liegt rund acht Kilometer westlich vom Inle-See und ist mit dem See durch einen Zufluss, den Inn-Thein-Kanal, verbunden. Die Fahrt vom Inle-See über den Kanal nach Indein dauert rund 20 Minuten und ist in der Trockenzeit mitunter etwas "holperig". Da die Dorfbewohner Dämme im Kanal errichtet haben, müssen die Boote mit einigem Anlauf halbmeterhohe Schwellen überwinden. Auf Gegenverkehr ist zu achten, da immer nur ein Boot einen Damm passieren kann.

Indein ist vor allem bekannt für seine beiden Pagodenfelder: die Nyong Oak-Pagoden am gleichnamigen Kloster nahe Bootsanleger und die rund 20 Fußminuten entfernten Shwe Inn Thein-Pagoden (auch Shwe Inn Tain-Pagoden).

Die jahrhundertealten Nyong Oak-Pagoden, so heißt es, seien einst von Mönchen in die Obhut des Volkes der Pa-O gegeben worden. Da die Pa-O jedoch häufig in Territorialkämpfe verstrickt waren und keine Zeit für die Pflege der Pagoden hatten, verfielen diese nach und nach. Heute sind die meisten Pagoden nur noch Ruinen und von Sträuchern und Bäumen überwuchert. Nur ein geringer Teil der Pagoden ist mittlerweile restauriert worden.

Gleiches gilt für die Shwe Inn Thein-Pagoden. Sie liegen unweit von Indein auf einem Hügel und sind entweder über einen Walkway (überdachter Säulengang mit Souvenirständen) zu erreichen oder über einen 20-minütigen Fußweg vorbei an Feldern, Dörfern und einem Bambuswald. Die meisten der insgesamt 1054 Pagoden stammen aus dem 14. bis 18. Jahrhundert.

Shwe Inn Thein-Pagoden, Indein

Kaum mehr als Ruinen: Shwe Inn Thein-Pagoden

Auf dem Shwe Inn Thein-Pagodenfeld finden sich kleine und größere Pagoden aus verschiedenen Materialien wie Sand- und Ziegelstein. Die teilweise dicht mit Gestrüpp und Bäumen überwucherten Pagoden sind oftmals bis auf die Grundmauern eingestürzt. In manchen besser erhaltenen Pagoden sind noch Reste von Buddha-Statuen zu erkennen. Den meisten Statuen wurde allerdings der Kopf abgeschlagen. Auch Schmuck und andere Spenden, die unter den Buddha-Statuen vergraben waren, sind im Laufe der Jahrhunderte Plünderern zum Opfer gefallen.

Von den Shwe Inn Thein-Pagoden sind bislang nur wenige restauriert worden. Bei einer Restaurierung und der damit verbundenen Säuberung von Sträuchern und Bäumen besteht grundsätzlich Gefahr, die Bauwerke könnten noch weiter einstürzen. Das Shwe Inn Thein-Pagodenfeld ist täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Fotografieren und Filmen kostet 500 Kyat (0,40 Euro).

Neben den Pagodenfeldern lohnt in Indein an Markttagen auch ein Besuch des so genannten Fünf-Tage-Markts. Der Five-Day-Market rotiert im Fünf-Tage-Rhythmus zwischen mehreren Dörfern rund um den Inle-See und findet jeden fünften Tag wieder am selben Ort statt. Auf dem Markt werden neben lokalen Produkten wie Obst und Gemüse auch Werkzeuge, handgeflochtene Körbe und Textilien verkauft.

Darüber hinaus finden sich in Indein zahlreiche Souvenirstände. Zum einen am Walkway hinauf zu den Shwe Inn Thein-Pagoden, zum anderen am Kanal, wo hauptsächlich Pa-O gewebte Textilien, bedruckte T-Shirts und kleinere Holzschnitzarbeiten verkaufen. Die Qualität ist jedoch oft minderwertig. Bessere Qualität findet sich in den Kunsthandwerksbetrieben am Inle-See.

Fahrten nach Indein sind im Preis der meisten Inle-See-Bootstouren nicht enthalten und kosten je nach Anbieter zwischen 5000 und 7000 Kyat (3,60 bis 5 Euro) extra.

Essen am Inle-See

In den Dörfern am und auf dem Inle-See gibt es eine Reihe guter und preiswerter Restaurants mit lokaler Küche. Die von Pfählen gestützten Restaurant-Terrassen liegen bei niedrigem Wasserstand einige Meter über dem See und bieten so einen schönen Ausblick auf die umliegende Landschaft. In den Dorf-Restaurants liegt der Preis für ein Hauptgericht bei durchschnittlich 4000 bis 10.000 Kyat (ca. 3 bis 7,30 Euro).

Um einiges teurer ist das Essen in den Hotel-Restaurants am Inle-See. Im Inle Resort haben wir für zwei Hauptgerichte (Schweinekotelett und Laab Gai), zwei Aperitifs und eine kleine Fasche Wein 45 US Dollar bezahlt.

Nyaung Shwe – Tor zum Inle-See

Nyaung Shwe, Inle-See, Myanmar

Bootsanleger in Nyaung Shwe

Nyaung Shwe wird auch als das "Tor zum Inle-See" bezeichnet und ist die Verwaltungshauptstadt der Region. Die ehemalige Fürstenstadt liegt acht Kilometer nördlich des Inle-Sees und ist mit diesem durch einen Kanal verbunden. Am Kanal mit zahlreichen Bootsanlegern starten die meisten Bootstouren zum Inle-See.

Neben diversen Cafés und Restaurants bietet Nyaung Shwe auch eine Reihe preiswerter Unterkünfte. Für Traveller mit schmalem Geldbeutel sind die Hotels und Gästehäuser in Nyaung Shwe * daher eine gute Alternative für die oftmals hochpreisigen Hotels direkt am Inle-See *.

Neben Bootsausflügen zum Inle-See besteht in Nyaung Shwe auch die Möglichkeit zum Trekking in die umliegenden Bergdörfer oder zum Pagodenfeld von Kakku. Lokale Führer können vor Ort über die Tourbüros und Hotels gebucht werden.

Weintrinkerinnen und –trinker kommen bei einer Verkostung im Weingut Red Mountain Estate Vineyards & Winery rund fünf Kilometer nordwestlich von Nyaung Shwe auf ihre Kosten. Aus den rund 400.000 aus Frankreich und Spanien stammenden Reben produziert das Gut jährlich 120.000 Flaschen Weiß- und Rotwein, darunter Chardonnay, Sauvignon Blanc und Pinot Noir. Vom Red Mountain Estate Restaurant bietet sich ein schöner Blick auf die umliegenden Weinfelder und Shan-Berge.

Inle-See – Anreise

Am schnellsten und bequemsten ist der Inle-See mit dem Flugzeug zu erreichen. Der Flughafen von Heho (siehe unten) liegt rund eine Autostunde von Nyaung Shwe / Inle-See entfernt. Flugverbindungen nach Heho bestehen u. a. von Mandalay, Thandwe (Ngapali Beach), Yangon, Nyaung U (Bagan) und Tachilek (Grenze zu Thailand). Heho wird von verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen, darunter Air Bagan, Air KBZ und Yangon Airways. Die Flugzeit von Yangon nach Heho beträgt eine gute Stunde, von Mandalay und Bagan (Nyaung U Airport) sind es rund 35 Minuten.

Busse nach Heho fahren von Mandalay (Fahrzeit 10,5 Stunden), Yangon (17 Stunden), Bagan (10 bis 11 Stunden), Kalaw und Pindaya (ca. 2 Stunden). Die Tickets kosten nur wenige Dollar und können über die meisten Hotels und Reisebüros gebucht werden.

Taxen nach Heho kosten von Bagan rund 85 Dollar und von Mandalay 60 Dollar. Der Preis von Nyaung Shwe (Inle-See) zum Flughafen in Heho beträgt ca. 12 Euro, nach Pindaya sind es etwa 30 Euro.

Heho und Heho Airport

Fünf-Tage-Markt, Heho

Fünf-Tage-Markt in Heho

Die meisten Reisenden streifen Heho nur auf der Durchfahrt vom Flughafen zum Inle-See oder nach Pindaya (Fahrzeit jeweils eine Stunde). Dabei lohnt in Heho an Markttagen durchaus ein Besuch des farbenfrohen und trubeligen Fünf-Tage-Marktes, auf dem Angehörige unterschiedlicher Volksgruppen ihre Waren feilbieten. Ein paar Kilometer außerhalb von Heho befindet sich ein Viehmarkt, auf dem Ochsen und Wasserbüffel verkauft werden.

Der Flughafen von Heho liegt nur wenige Autominuten von der Stadt entfernt. Heho Airport ist ein kleiner Flughafen, bestehend aus einer einzigen Abflug- und Ankunftshalle. Es gibt weder Gepäckbänder noch sonst welche Technik. Die Passagierlisten werden von Hand geführt. Allerdings ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch am Heho Airport die Technik Einzug hält.

Tipp: Fluggäste können auf dem Heho Airport an den Ständen örtlicher Weingüter Wein verkosten und kaufen. Eine 750-Milliliter-Flasche Aythaya-Wein beispielsweise kostet 12.000 Kyat (8,50 Euro)

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Gudrun Brandenburg

  • Gudrun
  • Hi, ich bin Gudrun, Redakteurin, Anfang 50, lebe in Berlin, liebe Südostasien und schreibe für dich klick-myanmar.de. In meinem Online-Reiseführer erfährst du alles, was du für deinen Myanmar-Urlaub wissen musst. Ich wünsche dir eine tolle Reise! Schön, dass du hier bist!