Bagan – Tempel, Besichtigung, Tipps

Bagan

Bagan

Bagan – Wallfahrtsort und touristisches Highlight

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Tempel, Pagoden und Klöster – so weit das Auge reicht. Die alte Königsstadt Bagan ist religiöses Zentrum, Pilgerstätte für Buddhisten aus aller Welt, bedeutender archäologischer Fundort und touristisches Highlight in Myanmar. Ursprünglich standen mehr als 4000 sakrale, größtenteils aus Ziegelstein errichtete Bauwerke in Bagan. Der Großteil wurde jedoch u. a. durch Erdbeben zerstört oder verfiel mit der Zeit.

Heute befinden sich in Bagan noch gut 2500 Tempel, Pagoden und Klöster, teilweise in desolatem baulichem Zustand. Die meisten Bauwerke stammen aus dem 10. bis 14. Jahrhundert, zahlreiche auch aus jüngerer Zeit. Gespendet wurden sie von Königen, Ministern, Kaufleuten und reichen Bürgern, die sich aufgrund ihrer Taten ein besseres "Karma" erhofften. Heute spenden viele buddhistische Gläubige für die Instandsetzung verfallener Bauwerke in Bagan. Allerdings werden nur die wenigsten originalgetreu restauriert. Ein Grund, weshalb Bagan bis heute noch kein Unesco-Weltkulturerbe ist.

Das Tempel- und Pagodenfeld von Bagan (Bagan Archaeological Zone) hat eine Größe von 13 x 8 Kilometern und wird durch eine trockene Savannenlandschaft geprägt. Erkunden lässt sich das Areal am besten mit dem Moped, Fahrrad, E-Bike oder Auto sowie per Pferdekutsche oder Ochsenkarren. Darüber hinaus werden (teure) Rundflüge mit Heißluftballons angeboten (siehe unten). Für einen Besuch Bagans sollten Reisende mindestens drei bis fünf Tage einplanen.

Bagan liegt am Ostufer des Irrawaddy, gut 150 Kilometer Luftlinie von Mandalay entfernt und 500 Kilometer nördlich von Yangon (Rangun). Der nächstgelegene Flughafen ist der Nyaung U Airport, etwa zwölf Kilometer von Alt-Bagan entfernt.

Diese Hotels empfehle ich dir in Bagan

Am Flussufer in Alt-Bagan das Bagan Hotel River View *, das Bagan Thande Hotel *, das Bagan Thiripyitsaya Sanctuary Resort * und das Aye Yar River View Resort *. Viele weitere Hotels in Alt- und Neu-Bagan findest du in der Hotelübersicht * von Booking.com.

Tempel und Pagoden in Bagan – Meine Top 10

Die so genannte Bagan Archaeological Zone erstreckt sich von Alt-Bagan im Westen bis hinunter nach Neu-Bagan, umfasst Nyaung U im Norden und Gebiete rund um die Dörfer Myinkaba und Minnathu Village. Manche Tempel, Pagoden und Klöster liegen nur wenige Meter voneinander entfernt.

Unter den mehr als 2500 historischen Bauwerken in Bagan finden sich hauptsächlich Tempel (Pahto) und Pagoden (Stupas, Zedis). Im Unterschied zu einem begehbaren Tempel beherbergen Pagoden eine oder mehrere Reliquien.

Im Umkreis von Nyaung U:

Shwezigon-Pagode

Shwezigon-Pagode, Bagan

Shwezigon-Pagode

Die vergoldete Shwezigon-Pagode gilt als der Prototyp birmanischer Baukunst. Die Pagode beherbergt mehrere Reliquien, darunter Knochenteile und Zähne Buddhas. Die Shwezigon-Pagode befindet sich im Distrikt Nyaung U im Norden von Bagan. Begonnen wurde der Bau der Shwezigon-Pagode 1059 unter König Anawratha, vollendet jedoch erst nach dessen Tod im Jahr 1090 unter seinem Sohn König Kyanzittha.

Der Sockel der Shwezigon-Pagode besteht aus drei quadratischen Terrassen mit insgesamt mehr als 500 Terrakotta-Tafeln. Auf den Tafeln werden Geschichten aus dem Leben des Gautama Buddhas dargestellt. Auf allen vier Terrassenseiten befinden sich jeweils mittig Treppenaufgänge. Die Ecken der Terrassen sind mit kleineren Stupas verziert. Die Shwezigon-Pagode hat die Form einer Glocke mit mehreren sich nach oben hin verjüngenden Ringen. Die Spitze wird durch einen Schirm (Hti) gekrönt.

Die Shwezigon-Pagode ist ein Wallfahrtsort für Pilger aus aller Welt. Rund um die Zedi befinden sich zahlreiche Nebengebäude, darunter die Tazaung (Gebetshallen) mit Buddha-Statuen aus dem 12. Jahrhundert, Schreine für Planeten, Wochentage und Nats (Geister). Die Zugänge zur Pagode werden von Souvenirständen gesäumt.

Zwischen Nyaung U und Alt-Bagan:

Htilominlo-Tempel

Htilominlo-Tempel, Bagan

Htilominlo-Tempel

Der Htilominlo-Tempel liegt zwischen Nyaung U und Alt-Bagan unweit der gleichnamigen Verbindungsstraße. Der aus Ziegelsteinen bestehende Tempel ist 46 Meter hoch und wurde im Jahr 1211 unter König Nadaungmya errichtet. Charakteristisch sind der quadratische Grundriss sowie der aus zwei voneinander unabhängigen Quadern bestehende Tempelbau. Der obere Teil besteht aus drei Terrassen, deren Ecken allesamt mit kleineren Stupas geschmückt sind.

Die Außenmauern des Htilominlo-Tempels waren ursprünglich reich mit Stuck verziert. Stellenweise sind noch Reste erkennbar, die zum Teil restauriert wurden. Im Inneren des Tempels befinden sich vier, jeweils in andere Himmelsrichtungen blickende Buddha-Statuen sowie Überbleibsel alter Wandmalereien.

Der Htilominlo-Tempel wurde durch das Erdbeben 1975 stark zerstört und anschließend in Etappen restauriert.

Im Umkreis von Alt-Bagan:

Ananda-Tempel

Ananda-Tempel, Bagan

Ananda-Tempel

Nicht ohne Grund heißt es: Ohne den Ananda-Tempel gesehen zu haben, habe man Bagan nicht gesehen. Der Ananada-Tempel ist einer der größten und beeindruckendsten Tempel in Bagan. Der Tempel hat einen kreuzförmigen Grundriss mit einer Vorhalle auf jeder Seite sowie zwei den inneren Kern umgebende Korridore. Imposant sind die mehr als zehn Meter hohen, mit Blattgold überzogenen Buddha-Statuen am Ende der Eingänge. Die Statuen verkörpern die letzten vier Buddhas: Kakusandha im Norden, Konagama im Osten, Kassapa im Süden und Gautama im Westen. Die Handstellung aller vier Buddhafiguren ist die Dharmachakra Mudra (Prediger Geste oder lehrende Handgeste).

Von außen wirkt der mehr als 50 Meter hohe Ananda-Tempel geradezu wuchtig. Aus der Mitte der sich nach oben verjüngenden Terrassen ragt ein goldener Shikara (Tempelturm) mit einem Hti. Die insgesamt 1472 Terrakotta-Reliefs an den Außenmauern des Tempels stellen Szenen aus den Jataka dar.

Der Ananda-Tempel wurde unter König Kyanzittha errichtet und 1090 fertiggestellt. Er befindet sich in Alt-Bagan östlich der ehemaligen Stadtmauer zwischen der Bagan-Chauk- und der Anawratha Road.

Thatbyinnyu-Tempel

Thatbyinnyu-Tempel, Bagan

Thatbyinnyu-Tempel

Mit 61 Metern ist der Thatbyinnyu-Tempel das höchste historische Bauwerk in Bagan. Der Tempel befindet sich in Alt-Bagan innerhalb der ehemaligen Stadtmauer und wurde vermutlich 1144 unter König Alaungsithu eingeweiht.

Der mächtige Bau besteht aus zwei übereinander liegenden Blöcken mit jeweils zwei Stockwerken. Jeder Block hat drei Terrassen, die an den Eckpunkten mit kleinen Stupas verziert sind. Die Spitze des Shikara ist vergoldet und wird von einem Hti gekrönt.

Pahtothamya-Tempel

Pahtothamya-Tempel, Bagan

Pahtothamya-Tempel

Unweit des Ananda-Tempels befindet sich der Pahtothamya-Tempel mit alten Wandmalereien. Der Tempel, der vermutlich Ende des 11. Jahrhunderts unter König Kyanzittha errichtet wurde, besitzt einen Shikara mit einer gerippten Spitze.

Beim Besuch des Pahtothamya-Tempels empfiehlt sich eine Taschenlampe, da durch die steinernen Gitterfenster nur wenig Licht ins Tempelinnere dringt und die Wandmalereien ohne Lampe kaum zu sehen sind.

Zwischen Alt-Bagan und Minanthu Village:

Shwesandaw-Pagode

Shwesandaw-Pagode, Bagan

Shwesandaw-Pagode

Die Shwesandaw-Pagode lockt insbesondere bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang zahlreiche Besucher an. Von der obersten der fünf Terrassen hat man einen atemberaubenden Blick auf weite Teile Bagans. Das Besteigen des Tempels empfiehlt sich allerdings nicht für Menschen mit Schwindel- oder Höhenangst. Hinauf auf die Terrassen führen steile Außentreppen.

Die Shwesandaw-Pagode hat eine Höhe von gut 40 Metern und wurde 1057 von König Anawratha errichtet. Die Spitze des zylindrischen Stupa wird von einem Hti gekrönt. An Reliquien beherbergt die Shwesandaw-Pagode mehrere Haare Buddhas.

Gegenüber der Shwesandaw-Pagode in südwestlicher Richtung befindet sich der Shinbinthalyaung-Tempel. Der flache Ziegelsteinbau beherbergt einen 18 Meter langen liegenden Buddha aus dem 11. Jahrhundert.

Dhammayangyi-Tempel

Dhammayangyi-Tempel, Bagan

Dhammayangyi-Tempel

Der Dhammayangyi-Tempel liegt südöstlich von Alt-Bagan und fällt mit seiner Pyramidenform schon von weitem auf. Der Tempel hat wie der Ananda-Tempel einen kreuzförmigen Grundriss mit insgesamt vier Eingangshallen. Einer der beiden inneren Korridore ist zugemauert. Im dunklen Tempelinneren finden sich mehrere Buddha-Statuen, von denen jedoch nur noch eine im Original erhalten ist.

Von außen wirkt der aus Ziegelsteinen erbaute Dhammayangyi-Tempel monströs. Die fünf Terrassen sind deutlich voneinander abgestuft. Die Mauern und Fenster weisen teilweise noch gut erhaltene Stuckreste auf.

Erbaut wurde der Dhammayangyi-Tempel unter König Narathu (reg. 1167 bis 1170). Der König, der sowohl seinen Vater Alaungsithu als auch seinen älteren Bruder Min Shin Saw ermordete, hatte den Ruf eines grausamen Herrschers.

Sulamani-Tempel

Sulamani-Tempel, Bagan

Sulamani-Tempel

Kurz vor Sonnenuntergang, wenn die Sonne den Sulamani-Tempel in ein gelbes Licht taucht, ist der Anblick am schönsten. Der vergleichsweise gut erhaltene Tempel liegt nördlich des Dhammayangyi-Tempels und der Pyathada-Pagode nahe einem kleinen See, an dem einheimische Bauern ihre Ziegen und Ochsen tränken.

Der Sulamani-Tempel wurde im Jahr 1183 unter König Narapatisithu erbaut und diente dem Htilominlo-Tempel als Vorbild. Charakteristisch für die Architektur des Sulamani-Tempels sind der aus zwei Blöcken und Stockwerken bestehende Bau sowie dessen quadratischer Grundriss. Der untere Quader besteht aus drei, der obere aus fünf Terrassen. Alle Terrassen sind an den Ecken mit Mini-Stupas verziert. Der Shikara wurde in den 1990er-Jahren neu aufgesetzt.

In beiden Stockwerken des Sulamani-Tempels befinden sich Wandelgänge mit zum Teil gut erhaltenen älteren und neueren Wandmalereien. Ursprünglich wurde der Sulamani-Tempel als Kloster genutzt. In der das Tempelgelände umgebenden Mauer waren Mönchszellen untergebracht.

Pyathada-Pagode

Sonnenuntergang, Pyathada-Pagode

Blick bei Sonnenuntergang von der Pyathada-Pagode

Die Pyathada-Pagode liegt westlich des Dhammayangyi-Tempels und ist ein beliebter Schauplatz bei Sonnenuntergang. Die große Plattform mit Blick auf weite Teile Bagans ist über eine dunkle, schmale Treppe im Pagoden-Inneren zu erreichen (Taschenlampe nicht vergessen!). Am späten Nachmittag kann es am Aufgang wegen des erhöhten Besucheraufkommens zu längeren Wartezeiten kommen.

Der Bau der Pyathada-Pagode wurde unter König Kyaswa (1235-1251) begonnen, jedoch niemals fertiggestellt. Da der obere Teil der Pagode fehlt und mit einer großzügigen Plattform abschließt, ist die Pyathada-Pagode als Schauplatz und Aussichtspunkt ideal. Nach der Zerstörung durch das Erdbeben im Jahr 1975 wurde der Bau in großen Teilen restauriert.

Im Umkreis von Myinkaba Village:

Gubyaukgyi-Tempel

Der Gubyaukgyi Tempel befindet sich im Süden von Alt-Bagan nahe Myinkaba Village. Der Tempel wurde 1113 unter Yazakumar, dem Sohn von König Kyanzittha, erbaut. Sehenswert im Tempelinneren sind vor allem die Wandmalereien im Korridor. Dabei handelt es sich um die ältesten bislang in Bagan gefundenen Malereien. Dargestellt werden 550 Jataka.

Der Gubyaukgyi-Tempel hat einen quadratischen Grundriss. Der Shikara wurde in indischer Bauweise errichtet. An den Außenmauern finden sich Stuckreste.

Tipp für Fotografen

Ein atemberaubender Panoramablick über Bagan bietet sich vom 60 Meter hohen Nan Myint Tower. Der Turm wurde im Jahr 2005 eröffnet. Der Eintritt beträgt 10 US Dollar pro Person.

Geschichte von Bagan

Bagan wurde im Jahr 849 unter König Pyinbya gegründet, der die Stadt mit einer Mauer umgeben ließ. Mit der Entstehung des ersten birmanischen Reiches unter König Anawratha begann 1044 die Blüte der neuen Hauptstadt. Anawratha und seinem Sohn, König Kyanzittha (reg. 1084 – 1112), gelang es, die damals in Bagan vorherrschenden unterschiedlichen Glaubensrichtungen (u. a. Vajrayana-Buddhismus und Schlangenkult) aufzulösen und den Theravada-Buddhismus als Religion einzuführen.

Mit dem Bau der Shwezigon-Pagode und des Ananda-Tempels legte Anawratha den Grundstein für eine rege religiöse Bautätigkeit in Bagan. Nachfolgende Könige folgten seinem Beispiel. Bis Ende des 13. Jahrhunderts entstanden so rund 4000 Tempel, Pagoden und Klöster.

Mit Ausklang des 13. Jahrhunderts, sinkenden Steuereinnahmen und zunehmender Macht der Mongolen kam der Niedergang des ersten birmanischen Reichs und Bagans. Als König Narathihapate 1273 keinen Tribut mehr an das von den Mongolen beherrschte China zahlen wollte, wurden das birmanische Reich und die Stadt Bagan durch die Chinesen zerstört.

Besichtigung und Fortbewegung in Bagan

Der Besuch der Bagan Archaeological Zone kostet einmalig 20 US Dollar Eintritt pro Person. Bezahlt wird am Kassenhäuschen an der Zufahrtsstraße nach Bagan, am Flughafen oder in Nyaung U.

Bagan lässt sich gut mit dem Fahrrad erkunden. Mieträder kosten rund 2000 Kyat (1,70 Euro) am Tag, E-Bikes zwischen 1000 und 2500 Kyat (0,75 bis 1,85 Euro) je Stunde. Der Preis für eine mehrstündige Kutschfahrt beträgt 20.000 Kyat (15 Euro).

Ballonflüge

Ein besonderes Highlight in Bagan ist ein Ballonflug. Die Heißluftballons heben täglich kurz vor Sonnenaufgang gegen 7.30 Uhr vom Erdboden ab. Abholung von den Hotels * ist bereits zwischen 5 und 5.30 Uhr. Ein Standard-Ballonflug kostet stolze 320 US Dollar pro Person. Wegen der großen Nachfrage sollten die Flüge bereits mehrere Monate im Voraus gebucht werden. Anbieter sind u. a. Ballons over Bagan, Oriental Ballooning und Golden Eagle Ballooning.

Sunset-Touren auf dem Irrawaddy

Sunset Boat, Irrawaddy

Sunset-Tour auf dem Irrawaddy

Beliebt bei Bagan-Touristen sind die Sunset-Bootstouren auf dem Irrawaddy. Die Boote legen täglich kurz vor Sonnenuntergang am Aye Yar Jetty am nördlichen Flussufer in Alt-Bagan ab. Die Fahrten dauern insgesamt rund zwei Stunden. Die Hälfte der Zeit liegt das Boot allerdings vor Anker vis-à-vis einer Sandbank. Der Preis pro Boot beträgt zwischen 12 und 15 US Dollar.

Vom Wasser sind mehrere Tempel und Pagoden zu sehen. Die Landschaft ist ansonsten eher karg. Außer Sandbänken, sandigen Ufern und dem Sonnenuntergang gibt es auf den Bootstouren wenig zu sehen. Dennoch gehört eine Sunset-Tour auf dem Irrawaddy für die meisten Bagan-Touristen zum Pflichtprogramm. Sehr aufdringlich für burmesische Verhältnisse sind die Verkäuferinnen und Verkäufer am Aye Yar Jetty-Anleger.

Essen in Bagan

Burmesisches Gericht

Burmesisches Gericht im Restaurant "Golden Myanmar"

Die meisten Restaurants in Bagan befinden sich am Flussufer in Neu-Bagan und an der Bagan-Nyaung U Road zwischen Alt-Bagan und Nyaung U. Empfehlenswert für ein Mittagessen zwischen den Tempelbesuchen ist das "Golden Myanmar" nahe Ananda Tempel an der Bagan-Nyaung U Road.

Das einfache Restaurant bietet gute burmesische Küche zum günstigen Preis. Wer "Burmese Food" bestellt, bekommt ein Sammelsurium an Schüsselchen mit burmesischen Gerichten, darunter verschiedene Fleisch- und Fischgerichte, Gemüse, Currys, Bohnenpaste, Reis, Salat und Obst als Nachtisch. Für drei Personen haben wir mit Getränken gerade einmal 13.500 Kyat (ca. 10 Euro) bezahlt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Bagan

Neben der Besichtigung von Tempeln und Pagoden lohnen in Bagan auch Besuche von Lackwerkstätten (Lacquerware Workshops) und des Marktes in Neu-Bagan.

Zentren für die Fertigung von Lackwaren sind Neu-Bagan, Myinkaba, Wetkyi und Kyan Sithar Village. Der komplizierte Herstellungsprozess von Tassen, Bechern und Tabletts wird in den Lack-Werkstätten detailliert und anschaulich erklärt. Besucher können bei der Arbeit zusehen und die handgefertigten Produkte vor Ort erwerben.

Der bunte und trubelige Markt in Neu-Bagan bietet einen guten Überblick über die verschiedenen einheimischen Erzeugnisse. An den Ständen werden diverse Obst- und Gemüsesorten wie Tomaten, Kohl und Paprikaschoten verkauft. Daneben finden sich Stände mit Betelnussblättern, Kräutern und Gewürzen, getrocknetem Fisch und Thanaka-Holz.

Anreise nach Bagan

Am bequemsten und schnellsten ist Bagan mit dem Flugzeug zu erreichen. Der Nyaung U Airport liegt im Norden von Bagan, nur wenige Autominuten von der Bagan Archaeological Zone entfernt. Die Flugzeit von Mandalay nach Bagan beträgt rund 30 Minuten, von Yangon etwa eine Stunde.

Mit dem Auto dauert die Fahrt von Mandalay nach Bagan circa sechs, von Yangon 14 Stunden. Mit dem Zug sind es von Yangon 19 Stunden. Von Mandalay fahren Boote nach Bagan. Die Fahrt auf dem Irrawaddy dauert circa acht Stunden.

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  • Hi, ich bin Gudrun, Redakteurin, Anfang 50, lebe in Berlin, liebe Südostasien und schreibe für dich klick-myanmar.de. In meinem Online-Reiseführer erfährst du alles, was du für deinen Myanmar-Urlaub wissen musst. Ich wünsche dir eine tolle Reise! Schön, dass du hier bist!